19.11.2019

Studierendenportät Katharina Schlagenhaufen

Warum Crossmediale Marketingkommunikation studieren – und dann auch noch online?

Die eLearning Academy (eLAC) hat dazu mit ihrer Studentin Katharina Schlagenhaufen gesprochen. Sie pendelt zwischen der Schweiz und Österreich, arbeitet bei einem international tätigen Pharmakonzern und widmet sich privat am liebsten dem Kochen, Sport und der Zeit mit Familie und Freunden.

Frau Schlagenhaufen, würden Sie uns kurz etwas über sich selbst erzählen?

Bis zu meinem Studienabschluss der Ernährungswissenschaften an der Universität Wien war ich im Marketing und Projektmanagement eines Agrar-Großhandels tätig. Direkt nach dem Abschluss ging es für mich in die Pharmaindustrie, wo ich die letzten eineinhalb Jahre im Marketing für den Onkologiebereich zuständig war. Um mich im Marketing- und Kommunikationsbereich weiter zu spezialisieren, habe ich mich entschieden, diesen Lehrgang im Zuge einer einjährigen Bildungskarenz zu absolvieren und ergänzend dazu Erfahrung in einer Werbeagentur zu sammeln.

Wieso haben Sie sich für ein Online-Studium entschieden?

Mir war besonders wichtig, dass ich nicht vom Arbeitsmarkt weg bin, um meinen Master zu machen. Ich war auf der Suche nach einem komprimierten Studium, das schnell und flexibel zu absolvieren ist.

Sie kommen aus dem Bereich der Naturwissenschaften – warum gerade ein Master in Crossmedialer Marketingkommunikation?

Die Naturwissenschaften sind ein guter Einstieg, um in der Pharmabranche Fuß zu fassen. Ich habe allerdings rasch erkannt, dass für eine gehobene Position im Marketing- und Kommunikationsbereich nicht allein die Praxiserfahrung ausreicht. Besonders in der Schweiz, wo Leistung und akademische Abschlüsse stark zählen, ist ein international anerkannter Master von großer Bedeutung. Das Studium Crossmediale Marketingkommunikation bietet mir genau den ganzheitlichen Ansatz, den ich gesucht habe.

Wo lernen Sie gemäß dem Motto „Studier’ doch, wann und wo du willst“ am liebsten?

Ganz klar zu Hause – am Esstisch, immer am gleichen Sessel. Das ist mein Lernplatz, und sobald ich dort sitze, weiß ich: Jetzt ist Lernzeit! Ich bin quasi klassisch konditioniert. Sollte ich einmal in die Schweiz umsiedeln, muss dieser Sessel unbedingt mit 😉

Was schätzen Sie besonders am Aufbau des Online-Studiums?

Die Aufteilung in drei Stufen finde ich sehr praktisch, denn sie hilft bei der Einteilung und Zielsetzung. Ich kann mir bereits zu Beginn Gedanken über meinen Zeitplan machen und nach jeder Stufe einen Meilenstein feiern. Das hat einen äußerst positiven psychologischen Effekt – wenn ich sagen kann: „Ich habe die erste von drei Stufen abgeschlossen.“

Und innerhalb der Stufen – wie organisieren Sie Ihre Module?

Ich schätze es sehr, dass ich den Ablauf der Module selbst wählen kann. Wenn sich beruflich gerade ein bestimmtes Thema ergibt, kann ich das Studium flexibel anpassen und mir den passenden theoretischen Input holen.

Wie beurteilen Sie den Praxisbezug des Studiums?

Der ist außerordentlich hoch. Die Inhalte sind direkt auf praxisrelevante Themen umlegbar – beruflich wie privat. Zum Beispiel behandelt das Modul Reputationsmanagement und Krisenkommunikation die Kommunikation von Fluglinien in Krisenfällen. Als mein Koffer nach einem Flug versehentlich mitgenommen wurde, konnte ich die Beschwerdekommunikation der Fluglinie hautnah erleben und dank des Moduls neu einordnen. So entstand ein spannender persönlicher Bezug beim Schreiben der Modularbeit.

Besonders hilfreich finde ich das Feedback zu den Modularbeiten. Man erhält nicht nur eine Note, sondern auch konstruktive Rückmeldungen: Was war gut? Wo liegt Verbesserungspotenzial? Das hilft enorm, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Was ist herausfordernd während eines Online-Studiums?

Ganz klar das Selbstmanagement. Es ist ein großer Vorteil, sich den Ablauf und Zeitplan selbst gestalten zu können – aber das verlangt auch Disziplin. Ich plane im Voraus, wann ich welche Module abschließe, und setze mir klare Ziele. Natürlich kann der Berufsalltag auch mal alles durcheinanderbringen. Gerade deshalb habe ich mich für eine Bildungskarenz entschieden, um mich voll auf das Studium konzentrieren zu können.

Wie reagierte Ihr Arbeitgeber auf Ihre Weiterbildung?

Sehr positiv! Ich hatte großes Glück, auf so viel Unterstützung zu stoßen. Mein Tipp an Interessierte: Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über Ihren Weiterbildungswunsch. Oft ist mehr möglich, als man denkt.

Und profitiert auch der Arbeitgeber davon?

Absolut! Die Modularbeiten sind praxisorientiert gestaltet. Ich habe mehrere Arbeiten direkt zu Themen aus meinem Berufsalltag geschrieben. Viele Mitstudierende machen das ebenso – mehr Praxisbezug geht kaum.

Haben Sie bereits ein Masterarbeitsthema ins Auge gefasst?

Ich arbeite gerade an meinem Themenvorschlag und möchte voraussichtlich ein ernährungswissenschaftliches Thema mit Marketingkommunikation verbinden – zum Beispiel, wie Design und Image von Lebensmitteln die Wahrnehmung von Konsumentinnen und Konsumenten beeinflussen.

Was würden Sie Interessierten abschließend gerne sagen?

Ich bin sehr zufrieden mit dem Angebot des Lehrgangs und kann das Studium absolut weiterempfehlen. Auch wenn man die Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht persönlich trifft, kann man sich in Online-Seminaren austauschen – und dank der Online-Profile haben die Namen auch Gesichter. Dasselbe gilt für den Kontakt mit den Dozierenden: Auf jede Frage, ob inhaltlich oder administrativ, habe ich innerhalb eines Tages eine Antwort erhalten. Man ist keine Nummer, sondern wird wirklich exzellent betreut.

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