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Frau mit Tablet bei der Anmeldung zum Fernstudium vor September

24.06.2026

Fernstudium vor September starten: Warum ein früher Beginn oft leichter ist als Warten

Das Infomaterial ist bereits angefordert. Das Programm passt. Vielleicht wurde sogar schon ein Beratungsgespräch geführt.

Eigentlich steht die Entscheidung fest.

Und trotzdem taucht dieser Gedanke auf: "Ich starte im September. Dann ist der Sommer vorbei, der Urlaub erledigt und ich kann mich richtig auf das Studium konzentrieren."

Dieser Gedanke ist verständlich. Seit Schulzeiten verbinden viele Menschen den September mit einem Neubeginn: neue Klassen, neue Stundenpläne, neue Ziele. Der Herbst fühlt sich wie der "richtige Zeitpunkt" an, um etwas Großes anzufangen.

Bei einem klassischen Präsenzstudium ist der September häufig tatsächlich organisatorisch vorgegeben. Bei einem flexiblem Fernstudium gilt diese Logik jedoch nicht. Hier müsst du weder auf den Semesterbeginn noch auf eine neue Studiengruppe warten.

An der eLearning Academy ist der Studienstart jederzeit möglich. Die Programme werden zu 100 Prozent online angeboten, und die Studienmaterialien können zeit- und ortsunabhängig abgerufen werden.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
"Wann beginnen alle andern?"

Sondern:
"Welcher Start erleichtert mir den persönlichen Einstieg?"

Die Kernaussage

Ein früher Studienstart bedeutet nicht, dass du ab sofort jede freie Minute lernen musst. Er bedeutet lediglich, dass du den ersten Schritt nicht vor dich herschiebst oder ihn von einem traditionellen Semesterbeginn abhängig machst.

Du kannst jetzt beginnen, dich zunächst im Online Campus zurecht finden, wenige Seiten lesen und deinen persönlichen Lernrythmus entwickeln. Während des urlaubs lernst du entweder gelegentlich weiter oder du planst bewusst eine Pause ein.

Flexibilität bedeutet nicht, immer lernen zu müssen. Flexibilität bedeutet, selbst entscheiden zu können, wann Lernen in dein Leben passt. 

Frau mit Kind am Tisch mit Tablet und Laptop beim Spielen und Lernen

Warum fühlt sich September trotzdem nach dem besseren Starttermin an?

Hinter dem Wunsch bis September zu warten, steckt meistens nicht mangelndes Interesse. Im Gegenteil: Viele Interessent:innen möchten das Studium besonders gut machen.

Typische Gedanken sind:

  • "Ich möchte nicht halbherzig anfangen."
  • "Im Sommer bin ich zu oft unterwegs."
  • "Nach dem Urlaub habe ich mehr Energie."
  • "Im September ist mein Alltag wieder geregelter."
  • "Ich möchte zuerst noch dieses eine Projekt abschließen."
  • "Für ein Studium brauche ich einen klaren Neustart."

Diese Überlegungen sind nachvollziehbar. Sie zeigen, dass du das Studium ernst nimmst.

Problematisch wird es erst, wenn aus dem Wunsch nach einem guten Start die Suche nach dem perfekten Startzeitpunkt wird. Denn dieser perfekte Zeitpunkt verschiebt sich leicht weiter: vom September auf den Oktober, auf den Jahresbeginn, vom Jahresbeginn auf das Frühjahr und vom Frühjahr auf "wenn es im Beruf wieder ruhiger wird".

September wirkt wie ein psychologischer Neustart

Die Forschung spricht in diesem Zusammenhang von einem "Fresh Start Effect". Zeitliche Orientierungspunkte wie ein neues Jahr, ein Geburtstag, ein Monatsanfang oder ein neues Semester können die Motivation erhöhen, ein persönliches Ziel zu beginnen.

Experimente von Dai, Milkam und Riis (2015) zeigen, dass solche zeitlichen Markierungen tatsächlich die Absicht stärken können, ein Ziel in Angriff zu nehmen. Entscheidend ist aber nicht der September selbst. Entscheidend ist die Bedeutung, die wir einem Datum geben.

Das bedeutet: Du musst nicht auf ein gesellschaftlich vorgegebenen Neustart warten.

Ein Montag kann dein Neustart sein. Der erste Tag nach einem abgeschlossenen Projekt. Der Beginn eines neuen Monats. Oder einfach der Tag, an dem du entschieden hast: Ich mache jetzt den ersten kleinen Schritt. 

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Warten schafft nicht automatisch mehr Zeit

Der vielleicht häufigste Gedanke ist: "Im September habe ich mehr Zeit."

Manchmal stimmt das. Vielleicht endet im August ein großes berufliches Projekt. Vielleicht steht ein Umzug an oder die familiäre Sitatuion lässt derzeit tatsächlich keinen sinnvollen Einstieg zu. 

Oft bedeutet "später habe ich mehr Zeit" jedoch etwas anderes: 

Später hoffe ich, dass sich der Einstieg leichter anfühlt. 

Doch der September ist für viele Menschen keineswegs ruhig. Nach dem Urlaub warten unbeantwortete E-Mails, neue Projekte, Veranstaltungen, Budgetplanungen, Schulbeginn und zahlreiche private Termine. Plötzlich soll neben all diesen Aufgaben auch noch ein Studium beginnen.

Wer dagegen früher und mit geringem Tempo startet, muss im Herbst nicht mehr gleichzeitig drei Dinge bewältigen:

  1. sich für das Studium entscheiden,
  2. sich mit der Lernplattform und dem Ablauf vertraut machen,
  3. einen funktionierenden Lernrhythmus finden.

Die Orientierungsphase ist dann bereits abgeschlossen.

Warum Aufschieben den Einstieg größer erscheinen lassen kann

Je weiter ein Ziel entfernt ist, desto abstrakter wirkt sein Nutzen. Eine Untersuchung zum sogenannten „Temporal Discounting“ fand einen Zusammenhang zwischen der Abwertung zukünftiger Belohnungen und realem Aufschiebeverhalten: Liegt das attraktive Ergebnis weit in der Zukunft, reicht seine motivierende Wirkung häufig noch nicht aus, um früh mit der Aufgabe zu beginnen.

Auf ein Fernstudium übertragen bedeutet das: Der Abschluss, das zusätzliche Fachwissen oder die neue berufliche Perspektive sind wichtig, aber noch weit entfernt. Der heutige Aufwand ist dagegen unmittelbar spürbar.

Deshalb klingt „Ich starte im September“ zunächst angenehm. Die Entscheidung bleibt bestehen, während der erste konkrete Aufwand verschoben wird.

Allerdings bleibt auch das Studium im Kopf. Es wird zu einem offenen Vorhaben, über das Sie immer wieder nachdenken:

  • Soll ich mich schon anmelden?
  • Wann wäre wirklich der beste Zeitpunkt?
  • Schaffe ich es neben dem Beruf?
  • Habe ich im Herbst tatsächlich mehr Zeit?
  • Sollte ich nicht doch noch ein weiteres Jahr warten?

Ein kleiner tatsächlicher Schritt kann diese gedankliche Dauerschleife häufig besser beenden als eine weitere Planungsrunde.

Frau und Mann am Sofa beim Lesen der Lernunterlagen im Fernstudium

Ein Fernstudium beginnt nicht mit einer 20-Stunden-Lernwoche

Viele Menschen stellen sich den Studienstart wie einen Schalter vor: Heute noch kein Studium. Morgen plötzlich Vorlesungen, Literatur, Prüfungen und fixe Lernzeiten.

Ein flexibles Fernstudium funktioniert anders.

Der Start kann sehr klein sein. Zum Beispiel:

  • Zugang zum Online-Campus einrichten,
  • den Studienablauf ansehen,
  • das erste Modul öffnen,
  • das Inhaltsverzeichnis lesen,
  • drei bis fünf Seiten bearbeiten,
  • eine erste Frage oder Idee notieren.

Das klingt unspektakulär. Genau darin liegt der Vorteil.

Nach dem ersten Kontakt ist das Studium nicht mehr das große unbekannte Projekt, das irgendwann im September beginnt. Es ist bereits ein vertrauter Teil deines Lebens.

Auf der Lernplattform der eLearning Academy stehen neben den Studienmaterialien unter anderem Lernvideos, Fallbeispiele, Selbstüberprüfungen und Austauschmöglichkeiten zur Verfügung. Der Zugriff ist über Desktop, Tablet oder Smartphone möglich.

Fernstudium und Sommerurlaub: Lernen dürfen, nicht lernen müssen

Vielleicht möchtest du im Sommer verreisen und denken deshalb: „Es lohnt sich nicht, vorher anzufangen. Im Urlaub mache ich ohnehin nichts für das Studium.“

Doch ein Urlaub muss kein Gegenargument für einen frühen Studienstart sein.

Bei einem zeit- und ortsunabhängigen Fernstudium hast du zwei gleichermaßen legitime Möglichkeiten.

Du entscheidest ob du lernst im Urlaub oder nicht. Frau mit Tablet beim Lesen im Urlaub.

Möglichkeit 1: Du lernst gelegentlich im Urlaub

Vielleicht liest du am Strand drei bis fünf Seiten. Vielleicht siehst du dir während einer Zugfahrt ein kurzes Lernvideo an. Vielleicht notierst du dir in einem Café eine Idee für eine Modularbeit.

Solche kleinen Einheiten ersetzen keine konzentrierte Lernphase. Sie können aber dabei helfen, den Kontakt zum Thema zu halten.

Gerade beim Lernen kann die Verteilung auf mehrere Zeitpunkte sinnvoll sein.

Du musst also nicht im Urlaub stundenlang am Laptop sitzen. Manchmal reichen wenige Seiten, um einen Gedanken mitzuenhmen, der später weiterarbeitet.

Möglichkeit 2: Du machst eine bewusste Lernpause

Vielleicht möchtest du im Urlaub überhaupt nicht lernen. Auch das ist vollkommen in Ordnung. 

Du kannst vor dem Urlaub beginnen, erste Erfahrungen sammeln und danch wieder einsteigen. Innerhalb eines flexiblen organisierten Studienverlaufs lässt sich eine geplante Lernpause berücksichtigen. Die konkrete Studiendauer und mögliche zeitliche Spielräume sollten dabei immer anhand des gewählten Programms geprüft werden. 

Der Unterschied zum Warten bis September ist entscheidend: Eine bewusste Pause unterbricht etwas, das bereits begonnen hat. Aufschieben verhindert, dass es überhaupt beginnt. 

Und eine geplante Pause hat ein klares Ende. Sie können bereits vor der Abreise festlegen: "Am ersten Dienstag nach meinem Urlaub öffne ich wieder den Online Campus und lese zehn Seiten."

So wird der Wiedereinsteig konkret. 

Der frühe Start nimmt Druck aus dem Herbst

Wer früher beginnt, kann sich ein zeitliches Polster aufbauen. 

Nehmen wir an, du liest in den kommenden Wochen nur einige Seiten, siehst dir das erste Video an und machst dich mit dem Aufbau der Module im Online Campus vertraut. Vielleicht bearbeitest du bereits die ersten Kapitel eines Moduls. 

Dann startest du im September nicht bei Null. 

Du weist bereits: 

  • wann du am besten lernst, 
  • ob du morgens oder abends mehr Konzentration zur Verfügung hast, 
  • welche Unterlagen du unterwegs nutzen kannst, 
  • wie du deine Lernzeiten mit Beruf und Familie oder Alltag verbindest, 
  • wie umfangreich eine realistische Lerneinheit für dich ist. 

Dieser Wissensvorsprung über die eigenen Lerngewohnheiten ist oft wertvoller als ein theoretisch perfekter Zeitplan. 

Infos zum konkreten Ablauf (von der Amledung über den Online Campus bis zur Masterarbeit) findest du auch in diesem Beitrag: "Wie läuft ein berufsbegleitendes Fernstudium in der Praxis ab?"

Bild mit Satz "Where do I begin?"

Wann Warten tatsächlich sinnvoll sein kann

Nicht jedes Verschieben ist Prokrastination. Manchmal ist ein späterer Beginn eine vernünftige Entscheidung.

Warten kann sinnvoll sein, wenn:

  • eine vorübergehende gesundheitliche Belastung deine Aufmerksamkeit benötigt,
  • die Finanzierung noch nicht geklärt ist,
  • in den kommenden Wochen ein außergewöhnlich intensives berufliches Projekt abgeschlossen werden muss,
  • wesentliche Zulassungsunterlagen fehlen,
  • du dich sich zwischen mehreren Programmen noch nicht fundiert entschieden hast.

Dann sollte das Warten jedoch nicht unbestimmt bleiben.

Statt „Ich starte irgendwann im September“ ist ein konkreter Plan hilfreicher: „Ich reiche meine Unterlagen bis zum 15. Juli ein, schließe mein Projekt Ende Juli ab und starte am 5. August mit dem ersten Modul.“

Zu berücksichtigen ist außerdem, dass zwischen Bewerbung und Zulassungsbescheid in der Regel etwa zwei Wochen liegen können. Auch deshalb muss der Beginn nicht erst an dem Tag vorbereitet werden, an dem Sie tatsächlich lernen möchten.

Drei Fragen für deine persönliche Startentscheidung

Bevor du deinen Studienstart verschiebst, beantworte dir diese drei Fragen möglichst konkret:

 

  1. Was wird im September nachweislich anders sein? 
    Nicht: "Ich hoffe, dass es ruhiger ist." Sondern: Welches Projekt ist dann beendet? Welche Verpflichtung fällt weg? Wie viele Stunden werden tatsächlich frei?
  2. Was wäre der kleinstmögliche Start, den ich jetzt bewältigen kann?
    Vielleicht müssen es keine fünf Lernstunden sein. Vielleicht sind es 20 Minuten, ein Einführungsvideo oder drei Seiten.
  3. Möchte ich warten oder möchte ich Unsicherheit vermeiden?
    Ein Studienbeginn macht die Entscheidung real. Damit können auch Zweifel auftauchen: Schaffe ich das? Bin ich gut genug? Halte ich durch? Solche Gedanken sind normal. Sie verschwinden aber nicht automatisch im September. Häufig werden sie kleiner, sobald du erste konkrete Erfahrungen gesammelt hast.
Interessentin freut sich über die Anmeldung und den entspannten Studienstart im Juni

So könnte ein entspannter Start vor September aussehen

Ein realistisches Modell könnte so aussehen:

Woche 1: Online Campus kennenlernen und in das erste Modul hineinschnuppern

Woche 2: Zwei kurze Lerneinheiten mit jeweils 30 Minuten

Woche 3: Erste Inhalte mit dem eigenen Berufsalltag verbinden

Urlaub: Drei bis fünf Seiten je nach Lust und Möglichkeit - oder vollständige Pause

Nach dem Urlaub: Fester Wiedereinstiegstermin und nächste kleine Etappe

Damit hast du bereit begonnen, ohne deinen Sommer dem Studium unterzuordnen.

Fazit: Dein Studium braucht keinen September, sondern einen ersten Schritt

Der Gedanke „Im September starte ich richtig“ ist verständlich. Er verspricht Ordnung, Motivation und einen klaren Neubeginn.

Doch bei einem Fernstudium musst du nicht auf diesen Termin warten.

Du kannst deinen eigenen Neustart festlegen. Und dieser Neustart muss nicht groß sein. Vielleicht besteht er heute nur darin, den Studienablauf anzusehen. Morgen öffnest du das erste Modul. Übermorgen liest du fünf Seiten.

Dann kommt der Urlaub. Vielleicht nimmst du die Unterlagen mit. Vielleicht machst du eine bewusste Pause.

Beides ist möglich.

Denn die eigentliche Stärke eines Fernstudiums liegt nicht darin, überall lernen zu müssen. Sie liegt darin, überall lernen zu können und selbst bestimmen zu dürfen, wann du es tust.

Kann ich ein Fernstudium auch im Sommer beginnen?

Ja. Bei der eLearning Academy ist der Studienstart jederzeit bzw. zu einem individuell gewählten Datum möglich. Für die Bearbeitung der Bewerbung und den Zulassungsbescheid sollte man ungefähr zwei Wochen einplanen. 

Muss ich während des Urlaubs lernen?

Nein. Man kann eine bewusste Lernpause einplanen. Alternativ kann man freiwillig kleine Einheiten absolvieren, z.B. wenige Seiten lesen oder ein Lernvideo ansehen. 

Lohnt sich ein Studienstart, wenn ich bald auf Urlaub fahre? 

Ein früher Start kann sich auch dann lohnen. Man lernt bereits die Plattform und den Ablauf kennen und muss nach dem Urlaub nicht bei Null beginnen. 

Kann man im Fernstudium am Strand oder unterwegs lernen?

Die Lernunterlagen stehen online zur Verfügung und können jederzeit über Computer, Tablet oder Smartphone abgerufen werden. Voraussetzung ist nur ein geeigneter Internetzugang. 

Ist ein Studienstart im September besser?

Nicht grundsätzlich. September kann sich psychologisch wie ein Neustart anfühlen, ist bei einem zeitlich flexiblem Fernstudium aber keine organisatorische Voraussetzung. Der beste Starttermin ist derjenige, der zu der eigenen Lebenssituation passt. 

Was ist der Vorteil eines frühen Studienstarts?

Sie können den Einstieg entzerren, erste Lernroutinen testen und sich vor einer intensiveren Herbstphase bereits mit dem Studium vertraut machen. Dadurch entsteht ein zeitliches und mentales Polster. 

Melde dich jetzt für dein Fernstudium an 
und mach aus "später" deinen persönlichen Studienstart.

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