17.07.2023

Fernstudium: Als Quereinsteigerin zum Master in Marketingkommunikation – Interview mit Studentin Bianca Findenig

Bianca Findenig studiert seit Dezember 2022 bei uns im Masterlehrgang Marketingkommunikation der Hochschule Burgenland in der Vertiefung „Crossmediale Marketingkommunikation“. Sie ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin am Landeskrankenhaus in Klagenfurt. Im Interview verrät uns die 40-jährige Kärntnerin, wie sie als Quereinsteigerin zum Master in Marketingkommunikation gekommen ist, welche Herausforderungen dieser Quereinstieg ins Fernstudium mit sich brachte und wie sie diese Hürden gemeistert hat. Wir sprechen mit ihr über die Vorteile, die das Fernstudium einer berufstätigen Mutter bietet, und holen uns ihr Geheimrezept und Tipps für Interessent:innen und Kommiliton:innen.

Wie kommt man als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin dazu, sich als Quereinsteigerin für einen Master im Bereich Marketingkommunikation zu entscheiden?

Es war immer schon mein Traum zu studieren. Aufgrund von familiären Gründen war es mir jedoch leider nicht möglich, dies in jungen Jahren zu tun. 2008 wurde mein Sohn Maximilian geboren und das hat für mich alles verändert. Als ich meinen Säugling in den Armen hielt, wusste ich, dass ich ihm ein Vorbild sein möchte und ihm alles bieten möchte, was mir möglich ist.

Damals hat es sich dann so ergeben, dass ich die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvieren konnte. Nebenbei habe ich dann meine Berufsreifeprüfung abgeschlossen, um meinem Ziel „endlich zu studieren“ wieder einen Schritt näherzukommen. Und dann war es endlich so weit und ich habe mich zum ersten Studium angemeldet.

Der Master in Marketingkommunikation ist nun mein zweites Fernstudium. Marketing ist unternehmerisches Denken und hat mich schon immer fasziniert. Gerade der verkaufs- und imageorientierte Aspekt der Marketingkommunikation ist für mich besonders spannend. Aus diesem Grund habe ich mich dann auch für genau diesen Master in Crossmedialer Marketingkommunikation entschieden.

Wie sind Sie auf das Fernstudium an der eLearning Academy gestoßen und wie haben Sie sich über den Master informiert?

Ich habe den Masterlehrgang auf der Website der Hochschule Burgenland Weiterbildung entdeckt. Ich muss dazu sagen, ich hatte sehr wenig Vorkenntnisse im Bereich Marketingkommunikation, aber das Feld hat mich schon immer sehr interessiert.

Natürlich habe ich mir Infomaterial zusenden lassen und danach noch den Online-Info-Abend bei Frau Brandstätter besucht. Danach war ich überzeugt: Das ist mein Master und mein Weg.

Was sind die größten Vorteile des Fernstudiums für Sie als berufstätige Mutter?

Ich kann ein 100% online Fernstudium jedem empfehlen, der berufstätig oder stark gefordert ist in seinem Beruf.

Als Gesundheits- und Krankenpflegerin bin ich im Turnus tätig. Ich kann Prüfungen ablegen und Modularbeiten bearbeiten, wann ich will. Oft erledige ich das am Wochenende, aber manchmal lerne ich auch spät nachts oder früh am Morgen. Studieren zu können, wann und wo ich will, bietet mir als berufstätige Mama so viel Flexibilität und Freiheit. Für mich persönlich gibt es keinen besseren Weg zu studieren.

Denken Sie an die Zeit zurück, als Sie mit dem Studieren begonnen haben. Was war Ihr Wunsch vor Beginn des Fernstudiums?

Studieren ist für mich Selbstverwirklichung. Mein Ziel war und ist es immer noch, mich und mein Mindset positiv zu erweitern. Man gibt so viel Geld aus für Kleidung oder Dinge, die man im Endeffekt nicht braucht. Irgendwann habe ich mir gesagt: Jetzt investiere ich in mich! Und das war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.

Und was war die größte Herausforderung am Beginn des Fernstudiums für Sie?

Der Start des Studiums und das wissenschaftliche Lernen waren für mich sehr schwer. Ich muss zugeben, da sind auch die ein oder anderen Tränen geflossen. Aber um Wünsche zu erfüllen, muss man daran arbeiten. Und man lernt mit der Zeit, wie man richtig lernt.

Wie sind Sie in das Fernstudium und in die Module eingestiegen? Wie haben Sie begonnen?

Direkt nach der Zulassung habe ich den Link zum Online-Campus erhalten. Ich lerne am leichtesten durch das Lesen und Zusammenfassen von Informationen. Deshalb habe ich mir zunächst das erste Modul durchgelesen, mir das Skript dazu ausgedruckt und bin es Schritt für Schritt durchgegangen. Dafür, dass ich gefühlt recht langsam vorangegangen bin, hat es im Endeffekt nicht lange gedauert, bis ich das Modul abgeschlossen hatte.

Ich habe die Reihenfolge der Module nach meinen Vorlieben gewählt. Natürlich gab es auch Module, die mir nicht so sehr gelegen sind. Das habe ich dann auch in der Bewertung und dem Feedback der Modulleiter:innen gesehen. In diesen Beurteilungen konnte ich klar meine Stärken und Schwächen wiedererkennen und habe dank des persönlichen Feedbacks viel dazugelernt und davon profitiert.

Sie sind sehr schnell unterwegs, haben binnen kürzester Zeit die ersten zwei Stufen durchgearbeitet und befinden sich bereits in der letzten Stufe des Lehrplans. Was ist Ihr Geheimnis?

Der Vorteil ist, dass alles super erklärt ist. All meine Fragen wurden mit den Inhalten, den Erklärungen und der Aufbereitung des Moduls beantwortet. Man muss sich einfach hinsetzen und es machen, jede:r auf seine Art und Weise.

Mein Tipp oder Geheimrezept: Einfach tun!

Und was ist die größte Herausforderung während des Studiums?

Ich denke, die größte Herausforderung wird für mich die Masterarbeit sein. Man kann sich bei der eLearning Academy zwischen einer Konzeptions- und einer Forschungsmasterarbeit entscheiden. Ich habe mich bewusst für die Forschungsmasterarbeit entschieden, da ich bereits ein Thema im Kopf habe und meine Forschung mithilfe eines Unternehmens durchführen werde.

Der große Vorteil der eLearning Academy ist, dass das Seminar zur Masterarbeit Schritt für Schritt auf die Masterarbeit vorbereitet. Zuerst findet man das Thema, erstellt das Exposé, erarbeitet das Inhalts- und Literaturverzeichnis, um im letzten Schritt die Methode und das Forschungsdesign zu wählen. Dabei wird man von einem bzw. einer Betreuer:in begleitet und unterstützt.

Ich muss ehrlich sagen, dass es total angenehm ist, die Arbeit Schritt für Schritt aufzubauen. Dadurch fühle ich mich sicher. Diese Sicherheit ist mir sehr wichtig und ich fühle mich dadurch sehr gut betreut.

Was sind Ihre Ziele? Was haben Sie nach dem Masterabschluss vor?

Ich würde gerne im Anschluss an meinen Master noch einen Master in Business Administration (MBA) anhängen. Ab Sommer 2023 gibt es bei euch den MBA in Marketing- und Kommunikationsmanagement, den ich bereits ins Auge gefasst habe. Wenn weiterhin alles so gut läuft, ich gesund bleibe und die Energie, Kraft und Motivation da ist, möchte ich noch mehr Know-how sammeln.

Nach dem Abschluss denke ich, stehen mir dann alle Wege offen. Ich bin davon überzeugt, dass mir das breit gefächerte Wissen für die nächsten 25 Jahre, die ich arbeiten darf, nützlich sein wird und ich den richtigen Weg für mich finde.

Einige Interessent:innen haben Sorgen, dass ein Fernstudium, also diese selbstständige Art zu lernen, nicht funktioniert. Wie motivieren Sie sich, weiterzumachen, durchzuhalten und dranzubleiben?

Es geht um etwas. Man macht das für sich selbst. Man macht das für keinen anderen, für keinen Dienstgeber, zumindest in meinem Fall nicht. Ich mache diesen Master für mich. Aus diesem Grund denke ich, dass man die Kraft, Energie und auch die Motivation dafür bekommt.

Es ist nicht immer einfach und nein, die Motivation ist auch nicht immer vorhanden. So ehrlich muss ich sein. Man kann nicht immer nur funktionieren. Aber man macht es für sich selbst, und genau das gibt einem den Antrieb, weiterzumachen und dranzubleiben.

Welche Tipps haben Sie noch für Interessent:innen, die überlegen, den Masterlehrgang zu absolvieren?

Trauen Sie sich auch mit wenig Vorwissen und Vorerfahrung an das Fernstudium, den Master in Marketingkommunikation, heran. Das Studium ist für Quereinsteiger:innen bestens geeignet. Und es ist nicht nur ein Titel, den Sie nach dem Namen führen. Sie erkennen, was gute Marketingkommunikation ausmacht, welche Unternehmen bereits gute und durchdachte Strategien verfolgen, aber auch welche dies noch nicht tun. Das Know-how und die Erkenntnisse, die Sie über sich selbst gewinnen, sind es wert, diesen Weg zu gehen.

Und welche Tipps haben Sie für Ihre Kommiliton:innen?

Ich habe drei Tipps:

  1. Glaub an dich! Du kannst das schaffen, wenn du es wirklich willst.
  2. Einfach tun! Man darf nicht aufgeben. Es ist nicht immer einfach und man kommt auch an seine Grenzen, aber man muss einfach durchhalten und weitermachen. Irgendwann geht es wieder bergauf, dann kommt man wieder in den Flow und es läuft.
  3. Gönn dir auch mal eine Auszeit! Wenn du spürst, dass es zu viel wird, dann nimm dir die Zeit, um Pause zu machen. Das ist der große Vorteil dieses Studienkonzepts. Man ist an keine Termine oder fixen Zeitpläne gebunden. Man drückt einfach kurz die Stopp-Taste, holt tief Luft, macht eine Pause und startet dann wieder mit neuer Energie und Kraft.

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