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Studentin Laura DeMonte mit ihrem Laptop beim Lernen

Erfahrungsberichte, Studieren  ·  13. Juni 2022

In Rekordzeit zum Master – 2-fach Mama Laura DeMonte verrät ihr Geheimnis

Laura DeMonte ist im Tourismus in Kärnten tätig – derzeit in Bildungskarenz – und Mama von zwei Töchtern (1 und 4 Jahre). Nach Ihrem Bachelor in „International Tourism Management“ war Sie für verschiedene Hotels sowohl im operativen als auch im administrativen Bereich tätig. Später war Sie Teil des Teams einer großen Tourismusregion in Kärnten und hauptsächlich für die Koordination von Kongressen und Events verantwortlich. Seit Oktober 2021 absolviert Sie den online Masterlehrgang Marketingkommunikation in der Vertiefung „Crossmediale Marketingkommunikation“ der FH Burgenland  an der eLearning Academy for Communication.

Frau DeMonte Sie studieren erst seit einem halben Jahr, rasen aber bereits in die dritte und somit letzte Lernstufe. Was ist Ihr Geheimnis?

Mein Ziel ist, meine einjährige Bildungskarenz für meinen Masterabschluss zu nutzen und dieses Ziel verfolge ich sehr engagiert und motiviert. Gleich zu Beginn meines Studiums habe ich gemeinsam mit meiner Studienberaterin Anria Brandstätter einen individuellen Lernplan erstellt. Wir haben uns ausgerechnet, bis wann ich welches Modul absolvieren sollte und uns die einzelnen Meilensteine angesehen.

Ihr Lernplan ist sehr ambitioniert. Geht er auf?

Ja, absolut! Dieser Plan hilft mir wirklich sehr und passt sich maximal meinen Bedürfnissen und meiner individuellen Lebenssituation an. Bei diesem Studium gibt es keine verpflichtenden Abgabentermine oder Time Slots, aber meine persönlichen Deadlines stehen im Kalender und leiten mich. Ich weiß immer, wo ich stehe und was als nächstes auf mich zukommt.

Ich versuche, jeweils drei Module in zwei Monaten zu schaffen. Wenn ich mal mit einer Abgabe eine Woche hinten nachhinke, weiß ich gleich, dass ich die Zeit bei einem anderen Modul wieder aufholen muss.

Wie schafft man dieses Pensum mit zwei kleinen Kindern?

(lacht) Wenig Schlaf und viel Entschlossenheit.

Gerade mit kleinen Kindern, benötigt man ein großes Stück Selbstdisziplin. Ich habe gelernt, extrem effizient und schnell zu arbeiten. Sobald ich ein paar Stunden am Stück Zeit habe, bin ich sehr streng zu mir, und sage mir selbst: „Heute habe ich Uni.“ Dann koche ich vor oder es gibt eben nur etwas Einfaches zu Essen, dann lasse ich die Wäsche liegen und konzentriere mich voll auf mein Studium. Mich motiviert dieser Zeitdruck und dann funktioniere ich auch sehr gut.

Wir ziehen unseren Hut vor dieser Leistung!

Dankeschön! An dieser Stelle muss ich aber echt auch nochmal sagen, dass Frau Brandstätter persönlich der Grund war, dass ich mich für genau diesen Lehrgang angemeldet habe. Wir hatten vor meiner Anmeldung ein online Beratungsgespräch, sie hat mir den Campus und die Inhalte gezeigt und mich ermutigt, mir dieses Studium zuzutrauen. Weil sie selbst Mama ist, die neben den Kindern studiert hat, habe ich mich sehr verstanden und gut aufgehoben gefühlt.

Anmerkung: Nähere Informationen zum Beratungs- und Betreuungsangebot der eLearning Academy finden Sie hier.

Studieren mit Kind - Familie von Studentin Laura de Monte

Wurden Ihre Erwartungen an das Studienkonzept erfüllt?

Ja, absolut! Ich habe meine Entscheidung noch keinen Tag bereut. Man merkt die Qualität und die Kompetenz, die hinter diesem Lehrgang stehen und ein Studium an einer Uni wäre für mich schlichtweg nicht realisierbar.

Wie war ihr Einstieg ins Studium?

Gleich am Anfang hat mich überrascht, wie professionell schon allein die Technologie aufgebaut ist. Ich genieße hier eLearning par excellence! Mit den Videos, den Skripten, den Zwischen Check-ups. All das ist wirklich sehr gelungen und erleichtert das Lernen enorm.

Was mich ebenfalls positiv überrascht hat, ist die Reaktionszeit der ProfessorInnen. Ich hatte anfänglich die Sorge, dass ich eine Nummer sein könnte, kein persönlicher Kontakt entsteht und man keine wirkliche Ansprechperson hat…Aber auch hier hat sich gezeigt, dass der Austausch wirklich gut funktioniert und die ProfessorInnen sehr hilfsbereit sind.

Wie bewerten Sie den Praxisbezug dieses Studiums?

Das Studium hat natürlich keinen Tourismusfokus, das war mir von Anfang an klar. Dennoch bin ich positiv überrascht, dass ich alle Inhalte auf meinen Bereich umlegen kann und dass mir für jede Theorie sofort ein Praxisbeispiel aus dem Tourismus einfällt.

Jetzt, nach der zweiten von drei Lernstufen, bin ich sogar noch begeisterter von dem Feld der Marketingkommunikation. Die Inhalte sind so schlüssig, so klar, dass sich mir immer wieder der Gedanke aufdrängt, wie kann man als Unternehmen denn NICHT mit diesen Theorien arbeiten?! Tatsächlich ist es im Tourismus aber so, dass viel aus dem Bauch heraus entschieden und gehandelt wird, häufig keine akademischen Fachleute, sondern Praktiker hinter den Konzepten stehen. Da kann es schon mal passieren, dass man sich beispielsweise gar keine Gedanken macht, was ist überhaupt mein Ziel, wer meine Zielgruppe und warum machen wir dieses und jenes überhaupt?

Ihr Studium füllt also eine Lücke und stellt Ihnen fundiertes, akademisches Handwerkszeug bereit?

Ja, genau! Im Modul „Kommunikationskampagnen und -konzeption“ lernt man zum Beispiel Schritt für Schritt, wie man eine Zielgruppe definiert oder wie man Ziele formuliert, damit man Maßnahmen später auch auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen kann. Dieses Knowhow gibt mir ein neues Selbstbewusstsein und ist eine wichtige Kompetenzgrundlage. Immerhin wurden die Inhalte von ExpertInnen und Profis erstellt und somit kenne ich den aktuellen Stand der Wissenschaft bzw. die ideale Vorgehensweise.

Ich bekomme quasi einen Leitfaden an die Hand und kann die Inhalte 1:1 umsetzen. Besonders die Kapitel am Ende jedes Abschnittes sind eine gute Zusammenfassung, die ich mir abspeichere und auf die ich auch später zurückgreifen kann.

Wie kommen Sie mit der Prüfungsmodalität und den Modularbeiten zurecht?

Die Modularbeiten sind super, weil sie die Theorie in die Praxis umsetzen. Wenn mich jemand fragt, was ich gerade lerne, fällt mir die Erklärung leicht. Dabei habe ich den Stoff gar nicht im klassischen Sinne „gelernt“, so wie man sich das bei einem Studium eben vorstellt, sondern das Lernen geht nebenbei. Unter anderem dank dieser Modularbeiten.

Sie sind voll des Lobes für das Studium. Das freut uns sehr! Zeigen Sie uns auch die Kehrseite? Was ist schwierig für Sie als Studentin?

Ich habe die 100% Unterstützung von meinem Mann und speziell an den Wochenenden übernimmt er die Kinder, damit ich die Zeit für mein Studium nutzen kann. Natürlich sehne ich der Zeit entgegen, an den Wochenenden wieder mehr mit meiner Familie zu machen und natürlich gibt es auch Momente, in denen ich zweifle, mich als Mutter hinterfrage und abends erschöpft ins Bett falle. Dennoch würde ich sagen, dass das Studium eine Bereicherung für meine Familie und unser Leben ist.

Wir leben im Jahr 2022 und immer noch werden Frauen beruflich unterschiedlich behandelt als Männer. Mit der Familiengründung scheint oft der „Karriere“ der Frau ein Ende gesetzt. Mir ist es sehr wichtig, dass meine Töchter lernen, dass ich neben meiner Rolle als Mama auch noch eine Frau mit eigenen Bedürfnissen, (beruflichen) Interessen und Zielen bin. Ich möchte Ihnen die richtigen Werte mit auf den Weg geben und diese vor allem auch vorleben. Meine Kinder stehen nach wie vor an erster Stelle, dennoch habe ich gelernt auch meine Bedürfnisse zu kommunizieren und diesen nachzugehen. Von einer unglücklichen, völlig ausgelaugten Mama hat ja schließlich niemand in der Familie etwas. Ich bin sehr dankbar einen Mann an meiner Seiter zu haben, der diese Einstellung mit mir teilt.

Und das Studium hilft mir bei meiner persönlichen und fachlichen Entwicklung sehr weiter. Ich möchte das Studium wirklich durchziehen und ich freue mich bereits jetzt auf das Gefühl, stolz auf mich zu sein und es geschafft zu haben.

Laura DeMonte Portraitbild

Stichwort persönliche Entwicklung. Was hat Sie das Studium gelehrt?

Ich habe erkannt, dass ich nicht alles perfekt machen kann und muss. Wenn ich in einem Flow bin und eigentlich bis am Abend an einer Arbeit weiterschreiben und recherchieren könnte, die Kinder aber vom Kindergarten und der Tagesmutter geholt werden müssen und das Mittagessen auf dem Tisch stehen muss, dann werden mir meine Grenzen sehr deutlich aufgezeigt.

Ich habe mich deshalb von meinem Perfektionismus und hoch gesteckten Zielen verabschiedet. Auch in dem teils schmerzhaften Wissen, dass ich es sehr wohl besser könnte, wenn ich noch ein paar Stunden mehr Zeit hätte oder ich die Abgabe noch eine weitere Woche hinauszögern könnte.

Ich musste einfach lernen, weniger streng mit mir zu sein, weniger perfekt. Ich konzentriere mich deshalb auf die Inhalte, die ich für meinen Job brauchen kann und zeige mehr Mut zur Lücke.

Nichtsdestotrotz lassen sich Ihr Notendurchschnitt und auch ihr Tempo sehen. Sie sind bereits in der letzten Stufe des Studiums und machen sich Gedanken zu Ihrer Masterarbeit. Worüber möchten Sie denn gerne schreiben und forschen?

Im Tourismusbereich tut sich zurzeit sehr viel. Ursprünglich wollte ich die Masterarbeit noch vor dem Wiedereinstieg in meinen Beruf schreiben. Mittlerweile hat sich der Plan dahin geändert, dass ich die Module gerne abschließen möchte und meine Masterarbeit im Auftrag eines Unternehmens schreiben möchte, dass mir auch den Wiedereinstieg in den Berufsalltag erleichtern soll. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen, weil ich Wissen mitbringe und direkt mit einer fundierten Forschung starten kann.

Wir wohnen sehr ländlich, in einem eher kleinen Tourismusgebiet. Durch dieses Studium kann ich mich weiter profilieren und abheben. Derzeit werden auch neue Jobs geschaffen, die den veränderten Anforderungen entsprechen sollen. Die Masterarbeit bietet mir den Mehrwert, mich in einem Bereich zu spezialisieren und Expertise aufzubauen.

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Unser Masterlehrgang der FH Burgenland ist zu 100% online zu absolvieren – unabhängig von Zeit und Ort. Dies bietet Ihnen höchstmögliche Flexibilität, ohne Deadlines, fixe Vorlesungs- oder Prüfungstermine. Sie entscheiden wann, wo und wie Sie lernen. Wir unterstützen Sie individuell, erstellen zusammen Ihren Lernplan und passen Meilensteine und Abgaben an Ihre persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten an. Dadurch können Sie in 12 bis 36 Monaten zum international anerkannten Titel „Master of Arts“ gelangen.

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