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Portrait Michael Leeb-Hebaus Student der eLearning Academy

Erfahrungsberichte, Studieren  ·  15. März 2022

Erfahrungen im Fernstudium Eventmanagement und Marketingkommunikation – Interview mit Michael Leeb-Hebaus

Welcher Eventmanager kennt’s nicht: 60-80 Stunden-Wochen in der Event-Hochsaison, arbeiten, wenn alle anderen feiern und Deadlines, Timings und Meilensteine gehören zum Daily-Business? Und dann soll man auch noch Zeit finden für eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung – ein Masterstudium?

Wir haben Michael Leeb-Hebaus Student im Masterlehrgang Marketingkommunikation der FH Burgenland an der eLearning Academy for Communication in der Vertiefung „Eventmanagement und Marketingkommunikation“ zum Interview gebeten, um herauszufinden wie er es schafft, als Eventmanager mit teilweise 60-Stunden-Wochen zu studieren.

Lesen Sie hier das ganze Interview:

Sie absolvieren ein Fernstudium im Bereich Eventmanagement und Marketingkommunikation und arbeiten auch genau in diesem Bereich. Wir wissen, dass der Spagat zwischen Job, Studium, Alltag und Privatleben manchmal herausfordernd sein kann.

Was ist für Sie die größte Herausforderung im Fernstudium Eventmanagement und Marketingkommunikation? 

Eindeutig die fehlenden Timeslots und Abgabefristen. Bei einem Fernstudium muss man sich stark selbst organisieren und motivieren, weil man keine Vorlesungen und Präsenzzeiten hat. Mir fehlte anfangs der Druck und deshalb war es in den ersten Monaten auch recht schwer, mich an den selbst auferlegten Zeitplan zu halten und Fortschritte zu sehen.  

Ich bin eben leider nicht so streng zu mir selbst und funktioniere als mein eigener Kontrolleur nicht wirklich gut (lacht). Wenn ich allerdings einen verbindlichen Zeitplan habe, dann weiß ich, bis wann ich was machen muss, und liefere auch pünktlich ab. 

Es gibt im Englischen ein Akronym für FAIL – First Attempt in Learning. Wie haben Sie dieses Dilemma gelöst, wie sah Ihr persönlicher Lernprozess aus? 

In dem Masterprogramm studiert man zwar flexibel und selbstbestimmt, aber eben nicht alleine. Die Studierenden werden immer wieder aufgefordert, sich individuell und proaktiv Unterstützung zu holen und einen Termin für eine online Beratung zu vereinbaren. Nachdem ich es eine Weile alleine versucht hatte, habe ich genau das gemacht. Und das war gut so! 

Wie läuft so ein Planungsgespräch ab? 

Mit Hilfe von Frau Brandstätter, der Studienberaterin der eLearning Academy, habe ich meine (Zeit-)Ziele festgelegt und meine berufliche Situation und Auslastung sowie meinen Lerntyp analysiert. Danach haben wir gemeinsam verbindliche Abgabefristen und Meilensteine für das kommende Quartal fixiert. Ausgestattet mit diesen Deadlines und einem Plan, wie ich möglichst effizient und zielgerichtet studieren kann, ging es dann auch wirklich viel, viel besser. Mittlerweile bin ich sogar in der zweiten von drei Lernstufen und habe auch für die kommenden Monate wieder einen Plan, der mir Sicherheit und einen Rahmen bietet.   

Michael Leeb-Hebaus Student der eLearning Academy im Grünen

Und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Dozierenden? Bekommen Sie auch dort die notwendige Unterstützung? 

Ja! Immer wenn ich Fragen hatte, habe ich von den Dozentinnen und Dozenten direkt und prompt Antwort erhalten. Als ich zum Beispiel bei meiner Marketing-Modularbeit anstand, bot Prof. Dr. Reicher mir proaktiv Unterstützung an. Das Telefonat mit ihm hat mir sehr geholfen und letztendlich hat mir diese Modularbeit sogar richtig Spaß gemacht, weil ich Sie direkt mit meinem Job verknüpfen konnte. 

Stichwort Praxisbezug. Wie lautet Ihre Erfahrung?

Zuerst wollte ich die Modularbeiten nicht mit meinem Job verbinden, aber nachdem ich die Freigabe meines Arbeitgebers hatte und auch im Kopf einen Schalter umgelegt hatte, konnte ich so viele inhaltliche Aspekte des Studiums direkt mit meiner beruflichen Tätigkeit verknüpfen. Und es entstehen nach wie vor dauernd Synergieeffekte.  

Können Sie Beispiele nennen? Wie sieht so ein Mehrwert aus?

Im Modul „Grundlagen des Marketing“ wurden wir aufgefordert einen Marketingplan zu erstellen. Ich war also in der glücklichen Lage, dass ich interne Daten, Social Media Analysen usw. aus meinem Unternehmen direkt in mein Konzept einfließen lassen konnte. Dadurch habe einerseits in meiner Rolle als Studierender profitiert, aber andererseits auch in meiner Rolle als Arbeitnehmer, immerhin konnte ich meinem Arbeitgeber ein qualitativ hochwertiges Marketingkonzept vorlegen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch sehr lehrreich. Und zu sehen, wie diese ganze Denkleistung in der Praxis angenommen wird, ist zudem äußerst motivierend. 

Meine nächste Abgabe ist übrigens ein Regiekonzept und auch dafür habe ich schon etliche, spannende Ideen! 

Student Michael Leeb-Hebaus vor seinem Computer

Sie brennen offensichtlich für Ihren Job. Wie sind Sie in die Event-Branche gekommen?

Bereits als Teenager war ich viel im Kultur- und Event-Bereich tätig, später habe ich dann auch auf Musikfestival gearbeitet und viel Eventtechnik gemacht. Ich bin zudem selbst Musiker und habe schon sehr viel Zeit im Tonstudio verbracht. All diese Erfahrungen haben mich darin bestärkt, dass ich im Eventmanagement zu Hause bin. Hier kann ich meine größte Kreativität einfließen lassen und meine Stärken nutzen.

Sie arbeiten also immer dann, wenn andere feiern?

(lacht) So ist es! Aber das war mir immer bewusst. Mehr noch, ich fand es immer schon viel aufregender, auf der Anbieterseite statt auf der Besucherseite zu stehen. Ja, ich kann sogar behaupteten, mir gefällt es fast besser zu sehen, wie die Gäste einen guten Abend verbringen und sich freuen. Das erfüllt mich mit Stolz und Befriedigung und gibt mir sehr viel von dem zurück, was ich an Energie und Zeit investiere. 

Bei großen Veranstaltungen gibt es so viele faszinierende Aspekte. Zum Beispiel das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure und die Herausforderung, eine oft recht vielschichte Zielgruppe und deren diverse Anforderungen zufriedenzustellen. Und wenn man dann als Veranstalter bis zu 200.000 Zuschauer versorgt, ist das ein extremer Nervenkitzel und ein einzigartiges Gefühl.  

Michael Leeb-Hebaus mit Schlagzeug im Freien

Events sind ja meistens gekennzeichnet von arbeitsintensiven Phasen, die von ruhigeren Etappen abgewechselt werden. Wie ist das bei Ihnen?

Auch mein Arbeitszyklus unterliegt quasi den Jahreszeiten und den saisonalen Schwerpunkten der Veranstaltungen. Derzeit arbeite ich auf einer Burg im Eventmanagement und organisiere Veranstaltungen für eine Hauptzielgruppe im Alter von 6 bis 14 Jahren. Im Sommer bin ich immer voll im Einsatz und im Winter auf Urlaub.  

Der vergangene Juli 2021 war hochintensiv und ich hatte eine 60h Woche, war vor allem an den Wochenenden von früh bis spät eingeteilt. Und auch heuer werde ich im August jede Woche drei Veranstaltungen haben. Dafür konnte ich im Jänner für einen Monat durch Mexico reisen und meine Sonnenstunden zeitverzögert nachholen (lacht). 

Einen Monat Urlaub im Winter, 60-Stunden-Wochen im Sommer. Wie lässt sich dieser Arbeitsrhythmus mit einem Fernstudium verbinden?

Ja, das ist nicht immer einfach, doch das Studium passt sich zum Glück flexibel meinen Bedürfnissen an. Wie ich das am besten plane und umsetze, habe ich ebenfalls gemeinsam mit der Studierendenberatung besprochen. Ich wusste demnach, dass ich bis Weihnachten dieses und jenes Modul beendet haben musste, wenn ich im Zeitplan bleiben will und mit gutem Gewissen und ohne Studium im Nacken nach Mexico reisen wollte.  

Und, hat sich dieser Plan bewährt?

Beinahe (lacht). Ich hatte bis zu meinem Urlaub tatsächlich mein Soll erfüllt, aber völlig vom Studium pausiert habe ich dann doch nicht. Ich hatte mir kurzerhand die Skripten der beiden Module „Eventtechnik“ und „Dramaturgie“ ausgedruckt und mit nach Mexico genommen. Natürlich waren diese Wochen in erster Linie dem Urlaub und Sightseeing gewidmet, aber während der langen Autofahrten habe ich die Zeit sinnvoll genutzt und mir die Skripten angesehen.  

Gemäß dem Motto “Studier‘ doch, wann und wo Du willst” lerne ich am liebsten…

Mexiko war eine absolute Ausnahme! Normalerweise lerne ich zu Hause, mit meinen Bildschirmen, meinen Mappen. Ich brauche eine gewisse Anlaufzeit, bis ich warmgelaufen bin. Es gibt sicherlich Leute, die es zwischendurch schaffen und die Skripten in kleinen Häppchen genießen, aber das bin ich nicht, das schaff ich nicht. Ich brauche Ruhe und Fokus – und dann geht auch wirklich etwas weiter. 

Was empfehlen Sie Ihren KommilitonInnen, haben Sie irgendwelche Tipps?

Oh, eine solche Empfehlung zu geben, steht mir nicht zu (lacht). Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Ich musste mir anfangs erst mal eingestehen, dass sich ein Zeitfenster zum Lernen nur sehr selten zufällig auftut. Darauf zu warten, dass man „Zeit fürs Studium“ hat, funktioniert bei mir einfach nicht. Ich arbeite effizienter, wenn ich aktive Unterstützung und Deadlines habe. Ich weiß von meinem Vorstudium, dass diese Unterstützung nicht selbstverständlich ist und bin dafür sehr dankbar. Wenn ich also eine Empfehlung abgebe, dann diese, sich auch tatsächlich Hilfe zu holen, wenn man ansteht.  

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Symbolbild CTA Info-Abend Mann mit Tablet

Sie möchten wie Michael Leeb-Hebaus ihr Hobby zum Beruf machen, Menschen unvergessliche Erlebnisse bescheren und dabei völlig flexibel bleiben? Dann haben Sie mit dem Fernstudium Marketingkommunikation der FH Burgenland an der eLearning Academy in der Vertiefung „Eventmanagement und Marketingkommunikation“ das richtige Studium gefunden!

Sie studieren 100% online, berufsbegleitend und völlig zeitunabhängig. Es gibt keine fixen Prüfungstermine, Vorlesungszeiten oder Anwesenheitspflichten. Sie entscheiden, wo und wann Sie studieren, Prüfungen ablegen und Modulabgaben einreichen. Und trotzdem sind Sie nie alleine! Unsere professionelle Studienberatung steht Ihnen jederzeit mit Tipps und Tricks zur Seite, unterstützt Sie bei der Meilenstein- und Zeitplanung und ist bei Fragen und Problemen für Sie da.

Sie haben Interesse, aber noch offene Fragen? Nutzen Sie die Chance und besuchen Sie unseren nächsten Info-Abend. Hier erfahren Sie alles über das online Fernstudium, den Ablauf, die Prüfungsmodalitäten und können alle Ihre Fragen stellen.

Wir freuen uns auf Sie!

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