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Mitarbeiter  ·  30. März 2021

Im Porträt: Cornelia Dell, Head of Marketing & Dozentin der eLearning Academy

Es ist das Team, welches oftmals im Hintergrund agiert, jedoch im Mittelpunkt unserer Arbeit steht. Derzeit bilden 6 außergewöhnliche Menschen das Team der eLearning Academy for Communication. Cornelia Dell ist einer davon. Wir sprechen im Interview über Ihre Aufgaben als Marketingleitung, ihren Arbeitsalltag und welchen Stellenwert das Thema Weiterbildung in ihrem Bereich einnimmt.

Was ist deine Aufgabe in der eLearning Academy?

Als Head of Marketing bin ich verantwortlich für die strategische und inhaltliche Positionierung und Ausrichtung aller Marketingaktivitäten der eLearning Academy.  Derzeit arbeite ich daran die Strategie für 2021 ins Rollen zu bringen, alle geplanten Marketingaktivitäten darauf abzustimmen und InteressentInnen entlang ihrer Customer Journey, die Entscheidung zu erleichtern beziehungsweise sie zu unterstützen, sich für ein Fernstudium der FH Burgenland an der eLearning Academy for Communication im Bereich Marketingkommunikation zu entscheiden.

Außerdem unterstützte ich Silvia Ettl-Huber und Christian Ameseder bei der Weiterentwicklung des Lehrmanagementsystems (LMS) – unserem Online-Campus. Ich bin als LMS-Redaktion für die Aktualität und Qualität der Inhalte verantwortlich, betreue und unterstütze unsere ModulleiterInnen bei Ihren Aufgaben und kümmere mich um das Projektmanagement. Nebenbei darf ich auch noch meine Erfahrung im Bereich Marketing und Sales im Modul „Disziplinen verkaufsorientierter Marketingkommunikation“ als Modulleiterin weitergeben.

Was magst du an deinem Job am liebsten?

Ich l(i)ebe Kommunikation. Das ist mitunter einer der Gründe warum ich im Marketing arbeite. Darf ich dann auch noch über ein Produkt oder eine Marke kommunizieren für die ich selbst „brenne“ – die echt und eben mehr als „nur“ ein Produkt ist – ist das das Tüpfelchen auf dem i.

Außerdem liebe ich es herauszufinden wie Menschen denken, kommunizieren und interagieren. Was für andere vielleicht „langweilige“ Analyse-Zahlen sind, ist für mich eine Entdeckungsreise in das Bewusstsein bzw. Unterbewusstsein von Menschen. Der Kontakt mit unseren StudentInnen – unseren KundInnen – ist mir dabei besonders wichtig. Ich freue mich immer wieder zu erfahren, warum sich jemand für das Studium Marketingkommunikation entschieden hat, welche Beweggründe dahinter standen und welche Wünsche StudentInnen noch haben. Dadurch können wir die Programme ständig weiterentwickeln und den StudentInnen so die beste Ausbildung zukommen lassen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Da ich im Home-Office arbeite beginnt mein Tag damit meinen Sohn aus dem Haus zu schaffen – sprich ihn in den Kindergarten zu bringen. Im Anschluss mache ich mein Büro startklar: Laptop und Bildschirm einschalten, Notizbuch aufschlagen und Zettel (für spontane, kreative Ideen) herrichten. Den Arbeitstag starte ich dann mit dem öffnen der Mails und dem Check der Kanäle. Neben laufenden Teammeetings, Abstimmungen mit Partnern und Optimierung von Prozessen entwickle ich neue Kampagnen, neuen crossmedialen Content und schubse hie und da meine zwei Katzen von der Tastatur.

Was darf im Home-Office auf gar keinen Fall fehlen?

Ich bin ein strukturierter Mensch, zumindest in der Arbeitswelt, mein Kleiderschrank würde etwas anderes behaupten. Folgendes darf daher beim Arbeiten nicht fehlen:

  • 2-3 Bildschirme: einer für Kanäle, die anderen für Texte/Bilder/Programme/usw.
  •  meine Asana To-Do-Liste und
  • meine Strategie-Übersicht (Ziele, Buyer Personas, Customer Journeys,…)

Wenn du nicht arbeitest, was machst du dann?

Dann verbringe ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie, reise mit ihnen durch die Welt oder sitze als Voltigierrichterin im Reitstall, bewerte Prüfungen und freue mich mit den Voltigierern über Siege.

Du betreust das Modul „Disziplinen verkaufsorientierter Marketingkommunikation“, erzähl uns mehr darüber.

Ich durfte das Modul von Michael Swoboda, der es einst zu Beginn 2016 entwickelte, im Jänner 2022 übernehmen und bin seither sowohl in der Vertiefung „Crossmediale Marketingkommunikation“ als auch in der Vertiefung „Eventmanagement und Marketingkommunikation“ dafür zuständig. Aktuell bin ich dabei das Modul zu überarbeiten. Dabei liegt der Fokus auf Aktualität und einer Verknüpfung aus Theorie und Praxis. Dafür stehe ich im Austausch mit den besten ExpertInnen der Branche, hole mir Inputs und führe Interviews, um den Studierenden einen möglichst breiten Blickwinkel auf das Thema zu bieten.

Was begeistert dich am Thema Bildung?

Mich begeistert einerseits die Tatsache, dass viele Menschen die Chance wahrnehmen sich in ihrem Bereich und darüber hinaus weiterzubilden, um ihr Know-How auszubauen. Andererseits bin ich als wissbegieriger Mensch glücklich und stolz darüber, dass es in der heutigen Zeit schon zum Standard geworden ist eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Weiterbildung zu haben. Dabei auch noch Angebote zu finden die sich auf den persönlichen und beruflichen Alltag und die Lebensumstände anpassen ist schon ein großes Privileg dieser Generation.

Wie wichtig ist Bildung bzw. Weiterbildung in deinem Bereich?

Ich habe 3 Studienabschlüsse – sagt das nicht schon alles? (lacht). Nein Spaß beiseite. Einerseits kann ich dank meiner Ausbildungen meine Strategien wissenschaftlich untermauern, gerade in Bezug auf Konzeption von Strategien, SWOT- und Konkurrenzanalysen, KPI-Tracking, Budgetierung, usw. habe ich essentielle Basics im Studium gelernt. Andererseits ist es gerade für junger Marketer, die vielleicht erst in einem Unternehmen für ein Produkt oder eine Marke tätig waren schwerer, von viel Praxiserfahrung zu sprechen. Ich habe bei all meinen Studien den Fokus immer daraufgelegt, dass die Lehrenden aus der Praxis kommen, um zusätzlich zu theoretischen Ansätzen auch von praxisnahen Anwendungsfällen, vielfältigen Meinungen und langjährigem Wissen zu profitieren.  Dieses Wissen ist so viel wert und begleitet mich in meiner täglichen Arbeit.

Außerdem ist die Marketing-Welt ständig im Wandel. Neue Kanäle, neue Methoden, neue Möglichkeiten – dabei up-to-date zu bleiben ist harte Arbeit. Neugierde, Freude am Lernen und Weiterbildung sind aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte für alle die im Marketing zu Hause sind.

Wenn du ein Studienmodul wärst, welches wärst du dann und warum?

Natürlich „Disziplinen verkaufsorienterter Marketingkommunikation“. Innovativ, praxis- und umsatzorientiert.

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