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Weibliche Führungskraft mit rosa Blazer in Büro bei Führungskraft Ausbildung

Studieren  ·  22. November 2023

Die strategische Erfolgsformel: Führungskraft Ausbildung in Marketing und Kommunikation

In der heutigen dynamischen Geschäftswelt sind Führungskräfte mehr denn je gefordert, eine breite Palette von Fähigkeiten zu beherrschen, um erfolgreich zu sein. Ob ATL, BTL oder TTL – erfolgreiche und innovative Marketingansätze sind heutzutage wichtiger denn je. Gerade in den Fachbereichen Marketing und Kommunikation braucht es Führungskräfte, die ein breites Know-how und Verständnis für die Thematik haben. Eigenständigkeit, Problemlösungskompetenzen und Motivation zählen neben dem entsprechenden breiten Know-how und strategischen und operativen Führungskompetenzen zu den geforderten Aspekten in Jobprofilen von Heute und Morgen.  Eine Führungskraft Ausbildung mit einem starken Fokus auf diese Bereiche, erweist sich als Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderung und zur Erreichung nachhaltigen Erfolgs.

Warum sind Marketing und Kommunikationsfähigkeiten entscheidend?

Im Marketing geht es um das vertriebs- bzw. unternehmensorientierte Handeln im Unternehmens- bzw. Organisationskontext. Die Kommunikation befasst sich mit dem strategischen auf das Unternehmens- bzw. Organisationszielen ausgerichtete in Verbindung treten mit allen relevanten Stakeholdern. Beide Bereiche haben also schon bei ihren Zielen viele gemeinsam und sollten in Management und Führung auch entsprechend gemeinsam integriert, gedacht, geplant und umgesetzt werden.

Kommunikation ist alles. Sie verbindet. Sie bringt Dinge in Bewegung. Sie ist der Treibstoff unserer Gesellschaft. Sie macht den Hauptteil der Führung aus. Sie ist die Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Und: Sie ist, wenn falsch eingesetzt oder gar ignoriert, auch der zwischenmenschliche Sprengstoff, auf dem wir alle sitzen.

Kommunikation ist zwischenmenschlicher Sprengstoff in Führungskräfte Ausbildung auf dem wir alle sitzen

Die rasante Entwicklung der Technologie und die Globalisierung haben die Geschäftsdynamiken verändert. In dieser Ära der Information müssen Führungskräfte in der Lage sein effektive Marketingstrategien zu entwickeln, die daraus abgeleiteten Botschaften klar kommunizieren und dabei ihre Teams motivieren und führen. Marketing und Kommunikation sind also nicht nur Mittel zum Zweck, sondern vielmehr entscheidende Instrumente, um Unternehmensziele nachhaltig zu erreichen.

6 notwendige Kompetenzen für Führungskräfte in Marketing und Kommunikation

Während als Mitarbeiter:in im Bereich Marketing und Kommunikation die Fachkompetenz oft an oberster Stelle steht, tritt als Führungskraft diese Kompetenz eher in den Hintergrund. Natürlich wird Fachwissen benötigt, wenn es aktuell, vollständig, praxisnah und anwendungsorientiert ist, aber als Führungskraft ist es nicht Ihre wichtigste Aufgabe Ihr Fachwissen einzubringen, sondern Ihr Team an Expert:innen dabei zu unterstützen, das Beste aus sich herauszuholen und einen guten Job zu machen. Folgende 5 Kompetenzen sind daher als Führungskraft notwendig:

1. Führungskompetenz bzw. Personalführung

Ist Personalführung ein Beruf oder eine Berufung?

Wenn man mit dieser Frage beginnt klären sich schon ein paar wesentliche Fakten. Versteht man Personalführung als Berufung kann man nur auf Talent und Fügung hoffen. Versteht man Personalführung als Beruf, dann kann dieser Beruf auch erlernt werden. Das bedeutet, dass herauszufinden ist, welche wesentlichen Kompetenzen und Fähigkeiten gute Führungskräfte haben und diese erlernt werden können.

Eine wesentliche Herausforderung ist, dass es keine wie immer geartete Berufsausbildung für Führungskräfte gibt. Es gibt Berufsausbildungen für Lehrer:innen, Mediziner:innen, Tischler:innen,… aber nicht für Führungskräfte.

Wer die Tätigkeit als Führungskraft als Beruf begreift, sollte sie auf eine inhaltliche und funktionale Basis stellen. Das bedeutet, dass Führung gewisse Qualitätsstandards erfüllen muss.

Wesentliche Qualitätskriterien für die Professionalität von Personalführung sind

  • fundiertes theoretisches Wissen (neben dem erforderlichen Fachwissen benötigen Führungskräfte Wissen über Führung!)
  • Rollenklarheit und der damit verbundenen Klarheit über die Aufgaben und Erwartungen
  • Anwendungskompetenz von Führungsinstrumenten
  • und wie bei vielen Dingen hilft Freude um es wirklich gut zu machen.

2. Fundiertes theoretisches Wissen über Führung

Im Zuge der Führungsforschung wurden unterschiedliche Führungsstile untersucht, meistens auf der Suche nach dem „besten, erfolgreichsten, wirkungsvollsten … Führungsstil“. Diese Forschung brachte und bringt spannende Erkenntnisse, doch die wissenschaftlich fundierte Antwort auf die Frage nach dem „optimalen Führungsstil“ ist unbeantwortet. Warum ist das so? Kurz zusammengefasst gibt es deshalb keine wissenschaftlich relevanten Ergebnisse, da weder die situativen Bedingungen, noch das Führungsverhalten noch das Verhalten der Geführten konstant ist. Das bedeutet, dass Führungskräfte situationsspezifisch reagieren und nicht alle Geführten auf dieselbe Intervention identisch reagieren. Das ist zwar eine schlechte Nachricht für die Wissenschaft, jedoch eine gute für die Praxis.

Wenn wir uns die Entwicklung der Führungsstile anschauen, können wir feststellen, dass die größten Unterschiede zwischen den traditionellen und den modernen Führungsstilen

  • das Menschenbild und
  • der Umgang mit Menschen sind.

Menschen werden nicht mehr als ausführende Befehlsempfänger:innen gesehen, sondern die Führungsbeziehung zielt vielmehr auf ein produktives und erfolgreiches Miteinander ab.

In der Praxis ist es daher wichtig, die unterschiedlichen Führungsstile zu kennen und entsprechend an sein persönliches Umfeld, die Menschen im Unternehmen anzupassen und den für das Unternehmen und die Mitarbeiter:innen richtigen Führungsstil zu wählen.

3. Soziale Kompetenz einer Führungskraft

Soziale Kompetenz ist mehr als nur eine wünschenswerte Eigenschaft für Führungskräfte – sie ist eine entscheidende Schlüsselqualifikation. Führungskräfte, die ihre sozialen Kompetenzen entwickeln und stärken, schaffen nicht nur eine positive Arbeitsumgebung, sondern sind auch besser in der Lage, die Herausforderungen der modernen Geschäftswelt erfolgreich zu meistern. In einer Zeit, in der zwischenmenschliche Beziehungen den Unterschied ausmachen, ist soziale Kompetenz die Brücke zum nachhaltigen Führungserfolg.

Beispiele für Sozialkompetenzen sind:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Empathie
Soziale Kompetenzen im Teamgespräch mit fünf Teammitgliedern die zusammen Lachen

4. Methodenkompetenz einer Führungskraft

Methodenkompetenz bezieht sich auf die Fähigkeit einer Person, verschiedene Methoden und Techniken gezielt und effektiv anzuwenden, um Aufgaben zu lösen, Ziele zu erreichen oder Herausforderungen zu bewältigen. Es beinhaltet das Verständnis für unterschiedliche Arbeits- und Denkweisen sowie die Fähigkeit, geeignete Methoden und Instrumente in verschiedenen Situationen anzuwenden und selbständig zu bewältigen.

Beispiele für Methodenkompetenz:

  • Abstraktes und analytisches Denken
  • Lernmethoden (Wie lernen Menschen?)
  • Rhetorik
  • Planung und Optimierung eigener Handlungen (Kenntnis der eigenen Stärken und Schwächen, Zeitmanagement,…)

Wollen Sie nun Ihre Methodenkompetenz erweitern ist das zwar nicht ganz so einfach, lässt sich jedoch trainieren. Menschen, die sich gerne neuen Herausforderungen stellen, neue Fähigkeiten erlernen und ihre Komfortzone auch einmal verlassen, tragen automatisch dazu bei, die methodische Kompetenz auf natürliche Weise zu stärken.

5. Selbstkompetenz einer Führungskraft

Während sich die Methodenkompetenz einer Führungskraft auf das „Wie“ der Arbeit, also die professionellen und fachlichen Fähigkeiten und Methoden, und die Sozial Kompetenz auf das Miteinander bezieht, legt die Selbstkompetenz den Fokus darauf, wie die Führungskraft mit sich selbst und anderen interagiert, unabhängig von den spezifischen Methoden. In der Praxis sind Selbstkompetenz, Methodenkompetenz und Soziale Kompetenz eng mit einander verbunden.

Selbstkompetenz ermöglicht es der Führungskraft, ihre persönliche Effektivität zu steigern, mit Stress umzugehen, emotionale Intelligenz in der Interaktion mit anderen zu zeigen und ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen.

Beispiele für die Selbstkompetenz einer Führungskraft sind:

  • Selbstreflexion
  • emotionale Intelligenz
  • Selbstmanagement
  • Selbstmotivation
  • Durchhaltevermögen
  • Belastbarkeit
  • Leistungsbereitschaft
  • Zuverlässigkeit
  • Kreativität

6. Fundiertes theoretisches Wissen im Fachbereich

Gleich vorweg: Führungskräfte benötigen Fachwissen nicht, um die Tätigkeiten selbst auszuüben. Vielmehr dienen sie dazu, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Herausforderungen die Mitarbeiter:innen bewältigen müssen und welche Erwartungen in Zukunft an die Führungskraft und dessen Team oder Abteilung gestellt werden.

Ein Beispiel: Sie müssen im Grunde genommen nicht wissen wie Sie Data Driven Marketing oder eine Leadgenerierungskampagne umsetzten. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, welche Anforderungen bzw. Ressourcen derartige Ansätze und Strategien benötigen, um den Mitarbeiter:innen entsprechend Zeit und Kosten zur Verfügung zu stellen, um effizient arbeiten zu können.

Die richtige Führungskraft Ausbildung im Bereich Marketing und Kommunikation finden

Die Suche nach der richtigen Führungskraft Ausbildung im Bereich Marketing und Kommunikation erfordert eine sorgfältige Auswahl, um sicherzustellen, dass die gewählte Weiterbildung den individuellen Bedürfnissen und Karrierezielen entspricht. Hier die wichtigsten Schritte, um die passende Führungskraft Ausbildung zu finden:

  1. Forschung und Vergleich: Recherchieren Sie verschiedene MBA-Programme im Bereich Marketing und Kommunikationsmanagement. Vergleichen Sie die Anbieter, deren Angebote, die Lehrinhalte, die Dozent:innen und Bewertungen.
  2. Akkreditierung prüfen: Stellen Sie sicher, dass die ausgewählte Institution und das Programm akkreditiert sind.
  3. Praxisbezug und Anwendungsorientierung: Überprüfen Sie, ob das MBA-Programm praktische Erfahrungen und eine anwendungsorientierte Prüfungsmethode bietet, um stupides Auswendiglernen zu vermeiden.
  4. Flexibilität der Führungskräfte Ausbildung: Gibt es Teilzeit- und Vollzeit-Optionen? Können Sie die Weiterbildung bequem neben Ihrem Beruf durchführen oder müssen Sie abends , am Wochenende oder für Prüfungen an die Hochschule? Prüfen Sie die Flexibilität die Ihnen das gewählte Programm bietet.
  5. Informationen aus erster Hand: Suchen Sie nach Möglichkeiten, um Informationen aus erster Hand zu erhalten. Das können Besuche des Campus, Infoveranstaltungen, Interviews mit Studierenden und Alumni oder Gespräche mit Studienberater:innen sein.
  6. Berufliche Ziele abgleichen: Stellen Sie sicher, dass das gewählte MBA-Programm die spezifischen beruflichen Ziele und Interessen im Bereich Marketing und Kommunikation unterstützt, sowie die oben angeführten Kompetenzen vermittelt.

Durch eine gründliche Recherche und sorgfältige Abwägung aller Faktoren können Sie die beste Führungskraft Ausbildung im Bereich Marketing und Kommunikation für sich finden, die Ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird.

MBA in Marketing und Kommunikationsmanagement

Berufstätige MBA Studentin grinsend im Büro mit ausgezeichneten Karrierechancen und Karriereentwicklungsmöglichkeiten

Möchten Sie Ihr Fachwissen in den Bereichen Marketing und Kommunikation erweitern und mit den richtigen Führungskompetenzen, angepasst auf Ihre individuelle Situation, eine erfolgreiche Karriere anstreben?

Im berufsbegleitenden MBA Marketing und Kommunikationsmanagement an der Fachhochschule Burgenland bieten wir Ihnen eine fundierte Grundlage, um als Schnittstelle zwischen Marketing, Kommunikation und Management erfolgreich zu agieren oder diese Bereiche zu führen. Abhängig von Ihrer beruflichen Vorbildung und Ihrem angestrebten Karriereweg ermöglicht Ihnen der Hochschullehrgang die Auswahl der gewünschten vertiefenden Kompetenzen in strategischen und operativen Themenbereichen wie Public Relations, verkaufsorientierter und imageorientierter Marketingkommunikation oder rechtlichen Grundlagen.

Nach erfolgreichem Abschluss des MBA-Fernstudiums verfügen die Absolventen über Fach-, Methoden- und Reflexionskompetenzen, die es ihnen ermöglichen, unternehmens- und institutionsbezogene Herausforderungen im Bereich Marketing und Kommunikationsmanagement zu bewältigen. Sie sind in der Lage, Marketing- und Kommunikationsstrategien zu entwickeln und umzusetzen sowie Handlungs- und Entscheidungsalternativen zu erarbeiten. Zusätzlich zu den fachlichen Fähigkeiten erwerben die Absolventen personale und sozial-kommunikative Kompetenzen, um projektorientiertes Arbeiten zu initiieren, zu steuern und zu evaluieren.

Interesse geweckt? Dann holen Sie sich jetzt alle Infos wie das kostenlose Online Info-Material:

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