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Portraitbild Renata Albert Studentin der eLearning Academy for Communication

Erfahrungsberichte, Studieren  ·  2. November 2021

Das Studium muss sich an die eigenen Lebensumstände anpassen, nicht umgekehrt: Interview mit Studentin Renata Albert

Was mache ich, wenn mein Job plötzlich mehr Zeit in Anspruch nimmt und ich mein Fernstudium pausieren muss? Mit dieser Frage war Renata Albert, Studentin des Online Masterlehrgangs “Crossmediale Marketingkommunikation” der FH Burgenland an der eLearning Academy for Communication, konfrontiert. Ihre Selbstständigkeit lies es kurzfristig nicht zu, Job und Studium unter einen Hut zu bringen und Sie musste Ihr Studium unterbrechen. Wir haben Sie zum Interview gebeten, um herauszufinden wie es ihr damit geht und welche Hürden es zu meistern gab. Im Gespräch erzählt Sie uns mehr über die Herausforderungen von Job und Studium, ihre Studienhighlights und wieso Sie sich für die Vernetzung mit ihren KommilitonInnen stark macht.

Renata Albert, Sie haben gerade eine Lernpause eingelegt und sind offiziell Studienunterbrecherin, um sich wieder vermehrt Ihrem Beruf und Ihrer Karriere widmen zu können, ohne ständig das Studium im Hinterkopf zu haben. Wie geht es Ihnen jetzt?

Es ist mir in der Tat schon ein wenig leichter, weil ich als Selbstständige sprichwörtlich alles selbst und ständig mache. Bei mir persönlich kommt dann auch noch hinzu, dass ich auch immer alles bestmöglich machen will. Aber das klappt auf Dauer eben nicht in allen Bereichen gleichzeitig. Und weil ich nicht einfach nur durch mein Studium rasen will und schon gar nicht möchte, dass die Qualität unter der Mehrfachbelastung leidet, habe ich mich entschlossen, eine Unterbrechung von meinem Studium einzulegen.

Sie haben das Studium also für einige Monate in die Schublade gesteckt?

(lacht) Nein, gar nicht! Das könnte ich gar nicht. Ich befasse mich auch weiterhin mit dem Studium, werde meine Notizen und selbst-erstellten Skripten lesen, und auch an der einen oder anderen Modularbeit arbeiten. Ich lerne nicht auf bestimmte Noten, aber mir macht das Studium an der eLearning Academy wirklich so viel Spaß, dass ich die Inhalte auch sehr gerne vertiefe. Auch wende ich alle Inhalte direkt immer in der Praxis an, verknüpfe die Theorien gerne mit meinem Berufsalltag.

Aber genau dieses intensive Level habe ich zum jetzigen Zeitpunkt, neben meiner Berufstätigkeit, nicht mehr halten können. Durch die offizielle Unterbrechung habe ich also etwas Druck rausgenommen, den ich mir selbst gemacht habe. (Anm: Während einer Pause wird der Online-Campus gesperrt und es können keine Prüfungen abgelegt werden).

Sie haben einen außergewöhnlichen Werdegang hinter sich. Erzählen Sie uns davon?

Ich bin Diätassistentin und habe bereits während meiner Ausbildung nicht nur Ernährungswissenschaften gelernt, sondern auch viel Praxisunterricht u.a. in Kliniken, Arztpraxen und freiberuflich in der Industrie gehabt. Mir war deshalb sehr schnell klar, dass ich nicht in die klassische „Krankenhausküche“ möchte, weshalb sich auch rasch der Weg in die Medizintechnik geebnet hatte.

Ich war insgesamt fast 15 Jahre in der Medizintechnik, zuletzt acht Jahre lang im Produktmanagement bei einem amerikanischen Großkonzern, einem der weltweit größten Anbieter von Medizintechnik. Und das war Marketing pur! Damals habe ich quasi Blut geleckt, ursprünglich aus der zuvor reinen Diätassistenz über die dann folgende interne chirurgische Ausbildung zum Marketing und der Kommunikation gekommen. Ich habe u.a. für Chirurgen und das Sales Team Trainings gehalten, aber auch Produkte vermarktet, Anzeigenschaltung gemacht, Marketing Broschüren entwickelt, Kongresse mit organisiert und hatte viel mit Studien, Veröffentlichungen und Wissenschaftlichen Artikeln zu tun. Es war eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit, aber ich habe auch rasch erkannt, dass mir die wissenschaftliche Basis fehlt. Und weil ich ein Mensch bin, der Dinge gerne richtig macht, ist in mir der Wunsch gereift, ein Studium zu absolvieren.

Bevor es allerdings so weit war, haben Sie sich als Diätassistentin selbstständig gemacht. Wie sieht denn Ihr Arbeitsalltag aus? Und wann und wie kommt die Marketingkommunikation ins Spiel?

Begonnen hat alles mit meinem Blog über Ernährung, Endometriose und Diabetes Typ1. Der nach wie vor viel Zeit in Anspruch nimmt und meine Herzensangelegenheit ist. In Kombination mit der Ernährungstherapie sind das bisher die beiden Aufgaben Schwerpunkte. Mein Arbeitsalltag ist nach wie vor sehr vielfältig und abwechslungsreich. Ich weiß morgen nie, wie mein nächster Tag aussieht, also von Alltag eigentlich keine Spur. (lacht)

Mein Schwerpunkt liegt auf ernährungsbezogenen Krankheiten und mittelfristig möchte ich mich gerne in diesem Bereich nochmal spezialisieren – und genau hier soll mein Studium auch greifen.

Ich habe nämlich im Laufe meiner Berufstätigkeit erkannt, dass viele Inhalte der praktischen Ernährungstherapie und -wissenschaften noch wenig kommunikationstechnisch verknüpft sind – und wenn, dann nur rudimentär oder laienhaft. Oder auch wissenschaftlich fehlerhaft. Ich möchte diese Lücke gerne mit Hilfe dieses Lehrgangs schließen und würde gerne Vorträge für BerufskollegInnen halten und eigene Materialien und Inhalte erstellen können, ohne alles an Agenturen auslagern zu müssen. Und genau hier schließt sich der Bogen zur Marketingkommunikation.

Renata Alberta mit Früchten und Telefon - eine Mischung ihrer zwei Tätigkeitsfelder: die Marketingkommunikation und Diätassistenz

Sie sind auf einen guten Weg dorthin. Wie strukturieren Sie Ihr Lernen?

Also in der ersten Stufe, als Neuling, war ich noch sehr zaghaft und vorsichtig. Man muss wissen, dass ich das Thema Studium als nachhaltig negativ in Erinnerung hatte. Deshalb habe ich mich sehr langsam an die Themen, die CheckUps und die erste Modularbeit im Online-Campus herangetastet. Auch aus dem Gedanken heraus, dass die Grundlagen wirklich sitzen müssen. Wo andere vielleicht durch die erste Lernstufe rasen, brauchte ich viel länger als meine KommilitonInnen. Vielleicht war ich aber auch einfach besorgt, Fehler zu machen – was vermutlich mit meiner Vorerfahrung während meiner Schulzeit und Ausbildung zu tun hatte. Das Team der eLearning Academy hatte mich jedoch freundlich unterstützt und mich ermutigt, an mich selbst zu glauben.

In der zweiten Lernstufe habe ich dann meine Strategie geändert und vorerst mal alle Inhalte aller Module gelesen, danach die CheckUps gemacht und erst im Anschluss habe ich dann Schritt für Schritt die Querverbindungen hergestellt. Das hat mir sehr viel gebracht, weil ich durch die selbst-erarbeiteten Verknüpfungen nochmal mehr Wissen erlangt habe und Übersicht erlangt haben, so dass mir die Modularbeiten auf diese Art auch viel leichter fallen. Andere Studierende öffnen einfach die Skripten und lesen die Texte. Aber ich lerne, in dem ich mich längerfristig mit einem Thema beschäftige, Querverbindungen schaffe und mit dem Lernstoff arbeite.

Die größte Herausforderung während des Studiums ist für mich…

Definitiv das Zeitmanagement. Ich würde gerne mehr Kontinuität und Tempo schaffen, aber das ist in der Realität recht schwer umsetzbar. Deshalb gönne ich mir auch diese Pause. Unter anderem auch, damit ich mich wieder voll auf meinen Beruf konzentrieren und meine Expertise aufbauen kann.

Wie kam es, dass Sie nicht nur die geschlossene, von Studierenden ins Leben gerufene Facebook-Gruppe wiederbelebt haben, sondern auch gleich eine WhatsApp-Gruppe und Dozentensprechstunden mit dem Hashtag #meetyourprof ins Leben gerufen haben?

(lacht) Eines ergab das andere und ich bin nun mal ein kreativer, kommunikativer Mensch der gerne über den Tellerrand hinaus blickt. Zu Beginn meines Studiums hatte ich mich direkt bei der geschlossenen FB Gruppe angemeldet. Das war etwa zur selben Zeit wie die erste Corona-Welle und damals haben sehr viele Studierende neu gestartet.

Ich habe schnell erkannt, dass es auf der einen Seite die Studierende gibt, die beruflich sehr eingespannt sind und kein Interesse an einer Vernetzung haben. Aber auf der anderen Seite auch jene sind, die das Bedürfnis nach Austausch haben. Dann habe ich mich mit einem Studienkollegen zusammengetan, denn mit vereinten Kräften gelingt vieles leichter, und mit der Zeit und besonders im Lockdown fanden sich immer mehr dieser engagierten Studierenden zusammen. Und das ist enorm bereichernd. So ergab es sich auch, dass ich die Administratorenrolle übernommen habe (mit meinem StudienkollegInnen) weil es schon wichtig ist, aktiv zu agieren und Leute einzubinden. Es reicht nicht nur die Plattform zu bieten. Wir begrüßen alle Neuankömmlinge in der Gruppe, heißen sie willkommen. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass man offensiv auf Menschen zugehen sollte.

Woher kommt Ihre Motivation für dieses außerordentliche Engagement?

Für mich ist das selbstverständlich. Ich denke, dass man im „normalen“ oder analogen Studienalltag auch Leute kennenlernt und möglicherweise auch danach noch in Kontakt bleibt. Und wir online Studierenden sind ein so wunderbarer, diverser Haufen großartiger Menschen – da wäre es direkt schade, wenn wir die Chance verpassen, uns nicht kennenzulernen, nur weil wir virtuell studieren.

Also ich kann bereits jetzt für mich sagen, dass ich sicherlich mit einigen meiner KommilitonIinnen in Kontakt bleiben werde! Erst unlängst blieb eine Stundentin auf der Reise von Belgien nach Deutschland spontan einfach bei mir für ein Treffen stehen. Bis dahin kannte ich sie nur aus online Meetings und Gruppen.

Wie kann man sich die virtuelle Vernetzung unter den Studierenden vorstellen?

Vorweg gesagt: Wir nehmen keine anonymen Profile an, wollen sicherstellen, dass wirklich nur aktive Studierende in die Gruppe kommen. Außerdem ist mir ein offenes und ehrliches Geben und Nehmen wichtig. Ziel unseres Austausches ist, Erfahrungen weiterzugeben oder selbst Fragen stellen zu dürfen. Nicht nur die Neulinge fragen manchmal nach den CheckUps, dem Zeitmanagement oder nach Inspiration zu einer Modularbeit. Generell sind die Studierenden bei ihrem Studienstart sehr gut informiert, aber manchmal kommen Fragen à la „kann ich das so machen…?“, „welche Literatur verwendet ihr?“, „Wer hat welches Masterarbeitsthema?“ und so weiter.

Und was passiert in der WhatsApp Gruppe der Studierenden?

All jene, die sich ernsthafter vernetzen wollen, treten auch unserer WhatsApp Gruppe bei. Es gibt zum Beispiel Mitstudierende, die in einem online Meeting sehr stumm sind, und sich kaum etwas sagen trauen, die aber in der kleinen Gruppe aufblühen.

Aktuell sind das knapp 40 TeilnehmerInnen. Da ist zwar auch nicht ständig Aktivität, aber wenn eine Frage auftaucht, kann es auch schon mal rund gehen. Dann ist es gut, wenn jemand den Überblick behält und aktiv moderiert. Genau genommen passiert in der WhatsApp Gruppe sogar mehr spontane Aktivität als über Facebook, weil Facebook irgendwie schwerfälliger ist.

Meine bisherigen Highlights im Masterstudium sind…?

Eigentlich das ganze Studium (lacht). Es ist, als ob für mich ein Traum in Erfüllung geht. Ich bin sehr stolz, im Fernstudium so erfolgreich zu sein und hier auch so viele tolle Menschen kennenzulernen.

Und was ich noch gerne sagen würde ist: Das Fernstudium an der eLearning Academy klingt nicht einfach nur von außen toll, sondern es hält wirklich, was es verspricht. 100% online, persönlich und sehr praxisbezogen. Der Kontakt zum Lehrgangsteam war schon immer sehr gut! Jetzt ergänzt es sich wunderbar mit der zunehmenden Vernetzung in den Gruppen und das vermittelt nochmal mehr ein Gemeinschaftsgefühl.

Was empfehlen Sie Fr. Albert Ihren KommilitonInnen?

Definitiv offen und selber aktiv zu sein. Natürlich hat jeder anderer Intentionen und Ziele, aber ich versuche die Zeit meines Studiums bewusst zu genießen, sich Unterstützung zu holen und gegenseitig zu unterstützen – und nicht einfach durchzurasen. Denn jeder bringt eine riesige Kompetenz mit in Studium, davon können wir alle profitieren. Ich würde daher empfehlen, sich zu vernetzen und Kommunikation nicht nur zu studieren, sondern auch zu leben.

Was sagen Sie Interessierten, die noch zögern das Studium zu belegen?

Natürlich ist jede Lebenssituation sehr individuell und ich denke, dass man sich natürlich Gedanken machen soll, ob das für jemanden passt. Auf der einen Seite wird das Studium sehr angenehm gestaltet, aber auf der anderen Seite wird einem nichts geschenkt. Ich würde daher empfehlen, sich gut beraten zu lassen. Wenn zum Beispiel jemanden nur der Mut fehlt, dann solle man sich alle Informationen und Unterlagen beschaffen und dann kann man voll Zuversicht starten.

Und all jenen, die sich Sorgen machen, dass der Druck zu groß wird oder man etwas nicht schaffen könne, würde ich sagen, dass das Team einfach großartig ist und man sich keine Sorgen machen braucht.

Ja doch, darin sind wir vernetzten Studierende uns in jedem Fall einig: Solch eine Menschlichkeit, wie bei diesem Studium, findet man nur selten – sowohl bei der Studienorganisation im Hintergrund, als auch bei den Professor*innen selbst!

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